Projekt als innovativste Idee ausgezeichnet
Kompositionsmaschine "Xenakis" fährt Preis auf der TEI 08 ein
Bonn, 26.02.2008. Studierende des Augsburger Studiengangs "Software Engineering" haben sich auf der Bonner Tagung Tangible Embedded Interaction (TEI) 08 mit dem Projekt "Combinig Tangible Interaction with Probability-Based Musical Composition" den Preis für die innovativste Idee geholt. Über die Vergabe des Preises entscheiden alle Teilnehmer der TEI 08 in einer Abstimmung.
Das Prinzip der Kompositionsmaschine "Xenakis" funktioniert, indem man durch das Legen von Steinen auf einer Glasplatte zufallsgestützt komponiert und damit ein audio-visuelles Erlebnis gestaltet. Über eine unter dieser Platte installierte Kamera wird die Position der Steine erkannt und anschließend in Musik- und Lichteffekte transformiert. Der Benutzer kann die Effekte allerdings nur bis zu einem gewissen Grad über die relative Lage der Steine zueinander kontrollieren.
Entwickler des Projektes sind Bettina Conradi, Philipp Pötzl, Kai Linde, Max Meier, Peter Lachenmaier und Markus Bischof. Eigenen Angaben zufolge sei die Idee für die Kompositionsmaschine im Frühjahr des vergangenen Jahres entstanden. Im Sommer 2007 setzten die Studenten ihre Idee, die von dem Werk des Komponisten Iannis Xenakis (1922-2001) inspiriert ist, schließlich in die Praxis um.

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