Immer mehr Kunden können aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Leasingraten nicht bezahlen
Wirtschaftskrise zwingt Klavierbauer zu drastischen Maßnahmen
New York, 01.04.2010. Der renommierte deutsch-amerikanische Klavierbauer Steinway & Sons mit Sitz in Hamburg und New York sieht sich aufgrund der Wirtschaftskrise und zunehmender Zahlungsausfälle beim Verkauf der hauseigenen Flügel und Klaviere zu unkonventionellen Maßnahmen gezwungen. Da immer mehr Kunden mit den Raten für ihre Leasingverträge in Rückstand kämen oder gar komplette Zahlungsausfälle drohten, habe die Inkassoabteilung des Unternehmens einen weitreichenden Beschluss gefasst: ab Juni 2010 sollen die verkauften Flügel und Klavier mit einem bereits in der Automobilindustrie erfolgreich eingesetzten Mechanismus ausgestattet werden.
Das in die Fahrzeuge eingebaute "Webtech-Plus-System" der US-amerikanischen Smart Technologies Corporation aus Austin/Texas kann bei Zahlungsrückstand des Kunden via Internet lahmgelegt werden. Dies wird über eine im Fahrzeug installierte Wegfahrsperre erreicht, welche sich per Mobilfunk aktivieren lässt.
Viktor Navorski, Klavier-begeisterter Geschäftsführer des texanischen Unternehmens entwickelte nach Ausbruch der Wirtschaftskrise im Herbst 2009 einen für die Klavierindustrie optimierten Softwarechip (US-Patent 596041134), welcher via Internet durch den regionalen Klavierfachhändler aktiviert werden kann. Dieser Chip soll Kunden an ihre anstehenden Zahlungen erinnern. Um der musikalischen Tradition des Hauses treu zu bleiben, wurde Beethovens "Wut über den verlorenen Groschen" (Originaltitel "Rondo alla ingharese quasi un capriccio" G-Dur op.129) in die Technik eingebaut. Nach Ablauf der Zahlungsfrist wird das Spielen auf dem Flügel verhindert und es erklingt besagte Melodie.

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